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Lärmschwerhörigkeit: Ursachen, Symptome, Behandlung und mehr

entiendoo Redaktion
04.02.2025
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Zwei Kinder halten sich bei einer Musikparade die Ohren zu

Bildquelle: Josh Withers

Täglich sind wir von unterschiedlichen Geräuschen umgeben – sei es durch Radio, Fernsehen, Haushaltsgeräte oder Verkehrslärm. Wenn Geräusche zu laut sind, selbst für einen kurzen Moment, oder wenn Menschen über längere Zeit Lärm ausgesetzt sind, können empfindliche Bereiche im Innenohr beschädigt werden und zu Lärmschwerhörigkeit führen.

Oft bleibt der Schaden zunächst unbemerkt, doch langfristig können Hörprobleme auftreten, die Betroffenen das alltägliche Leben stark erschweren. Eines ist jedoch klar: Lärmbedingte Hörschäden sind vermeidbar. In diesem Beitrag erfahren Sie alles über Lärmschwerhörigkeit: von den Arten und Symptomen, Lärmschwerhörigkeit-Ursachen, Diagnose und Behandlung bis hin zu Tipps zur Prävention von Lärmschwerhörigkeit.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Lärmschwerhörigkeit handelt es sich um einen durch Lärm verursachten Hörverlust, der weltweit Millionen von Menschen betrifft.
     
  • Lärmschwerhörigkeit kann akut durch eine einmalige, sehr laute Lärmeinwirkung oder chronisch durch langanhaltende, moderate Lärmbelastung entstehen.
     
  • Symptome der Lärmschwerhörigkeit umfassen unter anderem Druck auf den Ohren, Tinnitus und Hörprobleme in lauten Umgebungen.
     
  • Lärmschwerhörigkeit entsteht durch Schäden an den Haarzellen im Innenohr. Geräuschpegel ab 85 dB können gefährlich sein.
     
  • Mithilfe von Hörtests und verschiedenen anderen Tests, die das Hörvermögen und die Funktion des Innenohrs prüfen, kann Lärmschwerhörigkeit diagnostiziert werden.
     
  • Lärmschwerhörigkeit ist nicht heilbar, aber Hörhilfen, assistive Systeme, therapeutische Maßnahmen und ein gesunder Lebensstil können den Hörverlust kompensieren.
     
  • Da Lärmschwerhörigkeit irreversibel ist, sollten präventive Maßnahmen gesetzt werden, beispielsweise Abstand halten und Gehörschutz tragen.

1. Definition Lärmschwerhörigkeit: Was ist Lärmschwerhörigkeit?

Schwerhörigkeit ist der Begriff für einen teilweisen oder vollständigen Hörverlust. Ist ein Hörverlust durch Lärm entstanden, bezeichnet man ihn als Lärmschwerhörigkeit.

Gut zu wissen: Ein Hörverlust kann viele negative Folgen mit sich bringen. So hängen unter anderem Schwerhörigkeit und Psyche eng zusammen, ebenso Demenz und Schwerhörigkeit. Lesen Sie mehr dazu in den ausführlichen Beiträgen, die wir zu diesen Themen für Sie verfasst haben.

1.1. So wirkt Lärm auf das Gehör

Um zu verstehen, wie laute Geräusche das Gehör beeinträchtigen, müssen wir uns zunächst den Prozess des Hörens genauer ansehen. Beim Hören werden Schallwellen durch den Gehörgang geleitet, was die empfindlichen Haarzellen im Ohr in Schwingung versetzt. Die Schallwellen aus der Luft werden dadurch in elektrische Signale umgewandelt und über den Hörnerv an das Gehirn weitergeleitet, um dort zu Klängen verarbeitet zu werden.

Lärmschwerhörigkeit entsteht in den meisten Fällen durch Schädigung oder Absterben der Haarzellen in der Cochlea. Im Gegensatz zu Vogel- und Amphibienhaarzellen können sich die Haarzellen bei uns Menschen nicht regenerieren: Einmal zerstört, sind sie unwiederbringlich verloren. Bei einer starken Lärmeinwirkung, die mit Druckveränderungen einhergeht, was beispielsweise bei einer Explosion der Fall ist, kann auch ein Loch im Trommelfell entstehen. 

Lärm verursacht auch auf anderen Ebenen Stress im Körper, was sich wiederum negativ auf das Hörvermögen auswirken und verschiedene Hörprobleme verursachen kann. So kann schlechtes Hören durch Stress ausgelöst werden. Auch Tinnitus und Stress stehen miteinander in Verbindung.

1.2. Verbreitung von Lärmschwerhörigkeit

Lärmschwerhörigkeit ist ein weit verbreitetes Problem mit 26 Millionen Erwachsenen (im Alter zwischen 20 und 69 Jahren) und fünf Millionen Kindern und Jugendlichen (im Alter zwischen 6 und 19 Jahren), die von durch Lärm verursachten Hörverlust betroffen sind. Lärmschwerhörigkeit gilt auch als die häufigste Berufskrankheit, was auch Lärmbelastung am Arbeitsplatz zu einem wichtigen Thema macht.

2. Arten der Lärmschwerhörigkeit

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Arten der Lärmschwerhörigkeit.

2.1. Akute Lärmschwerhörigkeit

Eine akute Lärmschwerhörigkeit tritt nach einer einzigen, extrem lauten Lärmbelastung (ab 120 dB) auf, beispielsweise durch einen Schuss, eine Explosion oder das Zünden eines Feuerwerkskörpers. Der Hörverlust durch Lärm tritt in solchen Fällen oft sofort ein und bleibt dauerhaft bestehen. Der plötzlich eintretende Hörverlust wird als Hörsturz bezeichnet.

2.2. Chronische Lärmschwerhörigkeit

Chronische Lärmschwerhörigkeit entsteht durch wiederholte, langfristige Belastung durch weniger intensive Geräusche (ab 85 dB), etwa durch lautes Musikhören mit Kopfhörern oder Verkehrslärm. Die Lärmschwerhörigkeit und ihre Symptome entwickeln sich schleichend und können erst nach Wochen, Monaten oder sogar Jahren bemerkt werden.

Eine Frau hört über ihre Kopfhörer laut Musik

Häufig entsteht ein durch Lärm verursachter Hörverlust durch laute Musik. Man sollte beim Musikhören unbedingt auf die Lautstärke achten, um Lärmschwerhörigkeit vorzubeugen. Bildquelle: Jorge Fakhouri Filho

3. Lärmschwerhörigkeit-Symptome

Die Symptome von Lärmschwerhörigkeit können vorübergehend sein, doch selbst wenn das Gehör scheinbar zurückkehrt und sich wieder normalisiert, kann bereits ein dauerhafter Schaden entstanden sein. Wiederholte Lärmeinwirkung kann den Hörverlust verstärken und dafür sorgen, dass er dauerhaft bestehen bleibt.

Häufige Symptome von Lärmschwerhörigkeit sind:

  • Druck auf den Ohren: Dabei nehmen Betroffene in Gefühl von „Fülle“ im Ohr wahr.
  • Tinnitus: Bei Tinnitus kommt es zu einem Klingeln, Pfeifen oder Summen in den Ohren.
  • Ohrenschmerzen: Bei bestimmten Geräuschen erleben Betroffene Unbehagen oder Schmerzen.

Folgende Auffälligkeiten beim Hören können ebenfalls ein Hinweis auf Lärmschwerhörigkeit sein:

  • Sie erleben Probleme, Gespräche in lauten Umgebungen wie Restaurants zu verstehen.
  • Sie nehmen Gesprochenes gedämpft oder verzerrt wahr.
  • Sie erleben Probleme, Laute wie "s" und "f" zu unterscheiden.
  • Sie müssen häufig Ihre Gesprächspartner darum bitten, langsamer, deutlicher oder lauter zu sprechen.
  • Sie haben Schwierigkeiten, hohe Töne wie Vogelgesang wahrzunehmen.
  • Sie erhöhen häufig die Lautstärke von Fernseher oder Radio.
  • Sie haben Schwierigkeiten, Sprache am Telefon zu hören.

Gut zu wissen: Sie haben den Wunsch, ruhige Cafés und Restaurants zu finden, beim Fernsehen besser zu hören oder den Umgang mit Schwerhörigkeit im Alltag zu meistern? In anderen Beiträgen geben wir Ihnen zahlreiche Tipps, wie Ihnen dies besser gelingen kann.

4. Lärmschwerhörigkeit-Diagnose

Wenn Sie denken, dass Sie an Lärmschwerhörigkeit leiden, kann ein Hörtest ein erster wichtiger Schritt für eine Einschätzung Ihres Hörvermögens sein. Dabei wird der leiseste Ton ermittelt, den Sie bei unterschiedlichen Tonhöhen noch hören können. 

Unseren kostenlosen Online-Hörtest können Sie bequem von zuhause durchführen. Sie erhalten direkt im Anschluss Ihr Ergebnis, das auch ein Audiogramm mit ausführlichen Erklärungen beinhaltet. Wenn Sie gemäß unseres Hörtests einen leichten bis mittleren Hörverlust haben sollten, empfehlen wir Ihnen direkt für Sie passende Hörlösungen.

Wenn unser Hörtest einen schweren Hörverlust anzeigen sollte, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Die Diagnose beim Arzt erfolgt nach mehreren Schritten:

  • Anamnese: Im ersten Schritt werden die Krankengeschichte sowie die derzeit auftretenden Symptome der Lärmschwerhörigkeit besprochen.
     
  • Körperliche Untersuchung: Darauf folgt eine körperliche Untersuchung, wobei primär Ohren und Gehör untersucht werden.
     
  • Tests: Im letzten Schritt werden verschiedene audiologische Tests sowie gelegentlich Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt.

5. Lärmschwerhörigkeit-Ursachen

Lärm ist die Hauptursache für Lärmschwerhörigkeit, denn die meisten Fälle von Lärmschwerhörigkeit werden durch die Beschädigung der empfindlichen Haarzellen im Innenohr verursacht. 

Lärmschwerhörigkeit kann sich mit zunehmendem Alter außerdem verschlechtern, weshalb der natürliche Alterungsprozess ein Nebenfaktor ist. Das trifft auch auf das generelle Hörvermögen zu: So leidet ein großer Teil der Menschen über 65 Jahre an Presbyakusis (Altersschwerhörigkeit).

Um zu wissen, welche Geräusche bei welcher Lautstärke und ab welchem Zeitraum schädlich für das menschliche Gehör sind, kann die folgende Tabelle Orientierung bieten:

LärmquelleDezibel(Kein) RisikoMaximale Dauer pro Tag
Flüstern30 dBKein RisikoKeine Begrenzung
Kühlschrankbrummen40 dBKein RisikoKeine Begrenzung
Normales Gespräch60 dBKein RisikoKeine Begrenzung
Geschirrspüler75 dBKein RisikoKeine Begrenzung
Starker Stadtverkehr85 dBRisiko8 Stunden
Motorrad95 dBRisiko4 Stunden
Schneemobil100 dBRisiko2 Stunden
Presslufthammer/Kettensäge/Konzert110 dBRisiko30 Minuten
Sirene/Donner120 dBRisikoSofortige Schäden möglich
Feuerwerkskörper/Schusswaffen140 dB165 dBRisikoSofortige Schäden möglich
Ein Feuerwehrwagen auf einer stark befahrenen Straße

Verkehrslärm, Baustellen, Sirenen und viele andere alltägliche Lärmquellen stellen potenzielle Lärmschwerhörigkeit-Ursachen dar. Bildquelle: Luke Miller

6. Lärmschwerhörigkeit-Behandlung

Lärmschwerhörigkeit ist nicht heilbar. Sind Schäden am Gehör bereits entstanden, können sie nicht mehr rückgängig gemacht werden. In solchen Fällen zielt die Behandlung darauf ab, den Hörverlust durch Lärm durch verschiedene Hilfsmittel zu kompensieren, das verbleibende Hörvermögen zu schützen und den Umgang mit der Lärmschwerhörigkeit bestmöglich zu meistern.

Gut zu wissen: Wenn man schlecht hört, muss dies nicht immer mit Schwerhörigkeit zu tun haben. Beispielsweise kann das Hörvermögen durch Blockaden im Ohr wie übermäßiges Ohrenschmalz oder Wasser im Ohr beeinträchtigt sein. Daher sollten Sie vorab immer abklären, was die Ursache für Ihren Hörverlust ist.

6.1. Hörhilfen zur Unterstützung bei Lärmschwerhörigkeit

  • Hörgeräte: Diese medizinischen Geräte werden entweder hinter oder im Ohr getragen und helfen dabei, Lärmschwerhörigkeit auszugleichen.
     
  • Moderne Hörgeräte: Neben klassischen Hörgeräten gibt es innovative Hörhilfen wie Self-Fitting-Hörgeräte, die ohne Hilfe eines Hörakustikers individuell angepasst werden können, sowie Hearables, die viele zusätzliche Funktionen wie Fitness-Tracking bieten.
     
  • Hörimplantate: Hörprothesen wie Cochlea- oder Mittelohrimplantate werden vor allem bei schwerem Hörverlust oder Gehörlosigkeit eingesetzt.

Gut zu wissen: Sie wollen kein Hörgerät tragen, aber dennoch etwas gegen Ihre Lärmschwerhörigkeit tun? Wir haben für Sie einen Blogartikel verfasst, in dem wir 10 Tipps für besseres Hören ohne Hörgerät anführen.

6.2. Assistive Systeme zur Alltagsbewältigung

Neben klassischen Hörgeräten können unterstützende Hörsysteme (Assistive Listening Devices, ALDs) den Alltag mit Lärmschwerhörigkeit erleichtern. Diese Systeme ersetzen jedoch keine Hörgeräte, sondern ergänzen sie.

  • Apps: Apps können den Alltag von Betroffenen erheblich erleichtern, etwa durch Audiotranskription oder die Verstärkung der Lautstärke.
     
  • FM-Anlagen: Mithilfe von Funksignalen werden Gespräche auch in lauten Umgebungen oder über größere Entfernungen besser hörbar, z. B. bei Vorträgen.
     
  • Hörverstärker: Sie verstärken Geräusche und können Menschen mit Lärmschwerhörigkeit helfen, beim Fernsehen besser hören zu können.

6.3. Therapeutische Unterstützung bei Lärmschwerhörigkeit

Für viele Betroffene kann eine ergänzende therapeutische Behandlung sinnvoll sein, um den Umgang mit Lärmschwerhörigkeit zu erleichtern und die Lebensqualität zu steigern. Dabei gibt es verschiedene Ansätze, um wieder besser hören zu können:

  • Audiologische Rehabilitation: Schulungen zur Nutzung von Hörhilfen und zur Gesprächsführung gehören zu den zentralen Maßnahmen. Für Menschen in abgelegenen Regionen oder junge Betroffene bietet die Teleaudiologie praktische Unterstützung.
     
  • Kommunikationstraining: Techniken wie Lippenlesen und das Erkennen von Körpersprache verbessern die Kommunikation für Menschen mit schwerer Schwerhörigkeit. Bei Gehörlosigkeit sollte eine Gebärdensprache erlernt werden.
     
  • Therapien: Logopädie, Musiktherapie oder psychologische Begleitung können dabei helfen, mit den Auswirkungen von Lärmschwerhörigkeit umzugehen.
Zwei Frauen unterhalten sich in Gebärdensprache miteinander

Auch das Erlernen und der Gebrauch von Gebärdensprache ermöglicht es Menschen, mit einer erheblichen Hörbeeinträchtigung besser zu kommunizieren. Bildquelle: SHVETS production

6.4. Weitere Ansätze zur Verbesserung des Hörens

Ein gesunder Lebensstil sowie gezielte Therapien können ebenfalls dazu beitragen, das Hören zu verbessern oder den Umgang mit Lärmschwerhörigkeit zu erleichtern.

  • Alternativmedizin: Manche Menschen mit Lärmschwerhörigkeit bevorzugen alternative Ansätze wie Ohrmassagen, Ohrakupressur und Ohrakupunktur.
     
  • Entspannungstechniken: Methoden wie Meditation, Yoga, Atemübungen, progressive Muskelentspannung (PMR) oder Massagen können helfen, Stress abzubauen und das Gehör indirekt zu unterstützen.
     
  • Gesunde Gewohnheiten: Ausgewogene Ernährung, Supplements, regelmäßige Bewegung, Verzicht auf Alkohol, Rauchen und ototoxische Medikamente können sich positiv auf das Hörvermögen auswirken.
     
  • HörtrainingMit gezielten Übungen lassen sich sowohl das Hörvermögen als auch kognitive Fähigkeiten und Sprachverständnis fördern.

7. Lärmschwerhörigkeit-Prävention: Tipps und Schutzmaßnahmen

Auch wenn Lärmschwerhörigkeit bei bereits bestehenden Gehörschäden nicht heilbar ist, ist durch eine effektive Behandlung und die richtigen Hilfsmittel ein erfülltes Leben ohne Einschränkungen möglich.

Wenn Sie an Lärmschwerhörigkeit leiden, sollten Sie zudem ehestmöglich beginnen, Ihre Ohren und Ihr Gehör zu schützen und lernen, wie Lärm vermindert werden kann. Es gibt verschiedene Maßnahmen, um das Risiko für Lärmschwerhörigkeit zu verringern.

Die folgenden Tipps können helfen, durch Lärm verursachtem Hörverlust vorzubeugen:

  • Abstand halten: Versuchen Sie, sich so weit wie möglich von Lärmquellen zu entfernen, wenn Sie keine andere Möglichkeit haben, Ihr Gehör zu schützen.
     
  • Auf Lautstärke achten: Hörverlust kann durch laute Musik ausgelöst werden. Wenn Sie mit Kopfhörern Musik hören, sollten Sie daher auf die Lautstärke achten. Viele Geräte weisen bereits darauf hin, wenn Musik zu laut eingestellt ist.
     
  • Gehörschutz tragen: Verwenden Sie einen geeigneten Gehörschutz bei lauten Aktivitäten, beispielsweise bei Schießständen. Speziell für Konzerte gibt es hochauflösende Ohrstöpsel, die trotz Schutz ein intensives Musikerlebnis ermöglichen.
     
  • Im Beruf Lärm vermeiden: Da Lärmschwerhörigkeit eine häufige Berufskrankheit ist, sollte der Arbeitgeber Schutzmaßnahmen für seine Mitarbeiter ergreifen.
     
  • Kinder schützen: Achten Sie auch bei Ihren Kindern darauf, bei Lärm ihr Gehör zu schützen, bis sie alt genug sind, dies selbstständig zu tun.

 

Es bleibt festzuhalten: Lärmschwerhörigkeit ist eine weit verbreitete, aber vermeidbare Beeinträchtigung, die durch zu laute oder langfristige Lärmbelastung entsteht. Sie zeigt uns, wie sensibel unser Gehör ist und wie wichtig es ist, es aktiv zu schützen.

Mit frühzeitiger Diagnose, passenden Hörhilfen und gezieltem Schutz vor Lärm können Betroffene nicht nur den Schaden begrenzen, sondern auch ihre Lebensqualität bewahren. Hierbei gilt: Prävention ist der beste Schutz. Wer Lärmquellen meidet, auf Gehörschutz setzt und auf die eigenen Hörgewohnheiten achtet, investiert in die Gesundheit seines Gehörs – und damit in eine Zukunft ohne Lärmschwerhörigkeit und andere Höreinschränkungen.